Alles fing mit einem Gedanken an,
der jahrelang in meinem Kopf war: Wie cool wäre es, die Kleidung, die ich mir
vorstelle, irgendwann einfach selbst tragen zu können?
Ich bin Manolito, Gründer von Marcetti Felice.
Schon während meiner Schulzeit hatte ich diesen Gedanken immer
wieder. Eigene Pieces entwerfen. Dinge anders machen. Kleidung tragen, die
genau so aussieht und sich so anfühlt, wie ich es mir vorstelle. Lange blieb es
aber genau das – ein Gedanke.
Bis 2025.
Irgendwann wollte ich nicht mehr nur darüber nachdenken. Also habe
ich einfach angefangen.
Der Name Marcetti kommt aus meiner Familie. Es ist der Nachname
meiner Nonna, die aus Italien kam. Ich war noch jung, als sie starb, deshalb
kenne ich einen großen Teil ihrer Geschichte aus Erzählungen und alten Bildern.
Und auf diesen Bildern ist
mir irgendwann etwas aufgefallen: Sie hatte Stil.
Nicht auf eine laute oder inszenierte Art. Kleidung gehörte für sie
einfach dazu. Egal welcher Tag, egal welcher Anlass – sich gut anzuziehen hatte
einen Wert. Diese Haltung ist irgendwie geblieben.
Je älter ich wurde, desto mehr begann ich selbst, mich für Kleidung
zu interessieren. Ich habe Silhouetten beobachtet, Fits ausprobiert, Menschen
auf der Straße angeschaut und mich immer mehr gefragt, warum mir manche Dinge
sofort gefallen und andere nicht.
Irgendwann bin ich nach Italien gereist, um die Orte zu sehen, aus
denen ein Teil meiner Familie kommt. Dort hat mich besonders fasziniert, wie
selbstverständlich Stil sein kann. Elegant, ohne steif zu wirken. Lässig, ohne
beliebig zu sein. Menschen unterschiedlichen Alters und mit völlig
unterschiedlichen Charakteren hatten ihre eigene Art, Kleidung zu tragen.
Genau dieses Gefühl wollte
ich mit meiner eigenen Welt verbinden.
Denn genauso sehr wie ich diese italienische Eleganz liebe, liebe
ich moderne, boxy Silhouetten, Cropped Fits und die Energie von Streetwear. Ich
liebe Fußball, Hip-Hop und R&B, alte Musik, Fotografie, Kunst, gutes Essen,
lange Abende und dieses schwer zu beschreibende italienische Lebensgefühl.
Marcetti Felice lebt irgendwo
dazwischen.